Eine Reise durch Afrikas Landschaften, Tiere und Horizonte

 WILLKOMMEN

auf meinem persönlichen Südafrika und Namibia Blog.

Ich freue mich, dass ihr hier seid.

Warum Südafrika – weil es kaum ein Land gibt, dass so vielfältig ist. Wilde Natur, bewegte Geschichte, beeindruckende Menschen und atemberaubende Landschaften.

Und dieses Jahr geht es noch weiter von den Sonnenuntergängen am Kap zu dem Roadtrip nach Namibia.
 

Das hier ist kein klassischer Reiseführer – sondern mein persönliches Reisetagebuch zum Mitlesen, Mitfühlen und Mitreisen.

Ich freue mich, wenn ihr mich auf dieser Reise begleitet. Und vielleicht inspiriert es ja den einen oder die andere, selbst einmal nach Südafrika zu reisen.


Schreibt mir gern Kommentare, Nachrichten oder Fragen.
Ich freue mich über Austausch – egal ob aus Neugier, Fernweh oder echtem Reiseplan.


Marion

SCARBOROUGH

Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit


Südafrika, ein Land in dem es elf offizielle Sprachen gibt, in dem moderne Großstädte auf beeindruckende Naturen treffen und in dem Menschen aus vielen Kulturen zusammenleben. Dieses Land Südafrika wird oft auch „Regenbogennation“ genannt.

Doch hinter dieser Vielfalt steckt eine bewegte Geschichte:

Die ersten bekannten Bewohner des heutigen Südafrika waren die San, auch Buschmänner genannt. Sie lebten als Jäger und Sammler und gehören zu den ältesten Kulturen der Welt. Später kamen die Khoikhoi, die Viehzucht betrieben.

Ab dem 17. Jahrhundert begannen Europäer, vor allem die Niederländer, das Gebiet zu besiedeln. Die Niederländische Ostindien-Kompanie gründete 1652 eine Versorgungsstation am Kap. Später übernahmen die Briten die Kontrolle.

Im 19. und 20. Jahrhundert kam es zu Konflikten zwischen den europäischen Siedlern und der einheimischen Bevölkerung. Viele Jahre lang herrschte die 1948 eingeführte Apartheid, ein System der Rassentrennung, das das Leben der Menschen stark beeinflusst hat – und bis heute Spuren hinterlässt.

Ein wichtiger Gegner dieses Systems war Nelson Mandela. Er setzte sich für Gleichberechtigung ein, wurde dafür viele Jahre inhaftiert und später zum Symbol des Widerstands.

1994 endete die Apartheid, und Nelson Mandela wurde der erste schwarze Präsident Südafrikas.


Und genau diese Gegensätze kann man besonders gut in einer Stadt erkennen:.

Willkommen in Kapstadt: Zwei Welten in einer Stadt

Wenn Du im Landeanflug auf Kapstadt bist, siehst du auf eine der schönsten Städte der Welt – mit weißen Stränden, türkisblauem Meer, luxuriösen Villen und traumhaften Weinfarmen.

Doch nur wenige Kilometer entfernt liegen Townships, in denen viele Menschen unter schwierigen Bedingungen leben.


Nachdem wir nun in Kapstadt gelandet sind, eine Stadt voller Gegensätze, Geschichte und beeindruckender Natur, geht es raus aus Kapstadt.

Nur etwa eine Stunde südlich von Kapstadt, entlang einer der schönsten Küstenstraßen der Welt, liegt ein kleiner, ruhiger Ort: Scarborough.

Während Kapstadt für seine Vielfalt und sein lebendiges Stadtleben bekannt ist, zeigt Scarborough eine ganz andere Seite Südafrikas: Natur, Ruhe und ein Leben fern vom Trubel der Großstadt. 2002 hat ein Freund unser Haus in dem damals verschlafenen Ort für uns gefunden und seit dem hat uns die Faszination des Ortes kurz vor dem Kap der guten Hoffnung nicht mehr losgelassen.

NAMIBIA

Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit.


Nach Südafrika – einem Land voller Vielfalt, Geschichte und Gegensätze – lohnt sich auch ein Blick über die Grenzen hinaus.

Direkt nördlich von Südafrika liegt ein weiteres faszinierendes Land: Namibia. Schon vor Tausenden Jahren lebten hier indigene Völker wie die San (Jäger und Sammler) und später die Nama und Herero, die Viehzucht betrieben. Von 1884 bis 1915 wurde aus Namibia  Deutsch-Südwestafrika, eine Kolonie des German Empire. In dieser Zeit kam es zum grausamen Herero and Namaqua Genocide, bei dem Zehntausende Herero und Nama durch deutsche Truppen getötet wurden – eines der ersten Völkermorde des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm South Africa die Kontrolle über Namibia. Das Land wurde faktisch wie eine eigene Provinz behandelt, inklusive der rassistischen Apartheid-Politik. Die Befreiungsbewegung SWAPO kämpfte ab den 1960er Jahren gegen die südafrikanische Herrschaft – politisch und militärisch und am 21. März 1990 wurde Namibia unabhängig. Erster Präsident war Sam Nujoma.


Im Gegensatz zu Südafrika mit seinen großen Städten und dichten Bevölkerungszentren wirkt Namibia ganz anders: Es ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt und geprägt von weiten Landschaften, Wüsten und beeindruckender Natur.

Namibia ist zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und die Bevölkerung spricht fast ein Dutzend Nationalsprachen und unzählige Dialekte. Namibia ist bekannt für seine roten Dünen, charmanten Küstenorte, Atilopen und Tüpfelhyänen. 

Ein Platzproblem gibt es in Namibia nicht. Namibia hat ca. 3,2 Millionen Einwohner, das sind in etwa 4 Menschen pro km². Die meisten Einwohner leben den nördlichen Regionen und Windhoek. Somit sind fast 90% des Landes nahezu menschenleer. 



ÜBER MICH

Ihr kennt mich ja schon und auch die vielen Bilder von Scarborough. Aber jetzt beginnt ein  neuer Lebensabschnitt:  statt Termine steht für die nächsten Wochen eines im Mittelpunkt: neue Orte auf der südlichen Halbkugel zu entdecken.


Ich freue mich darauf,  zu reisen, neue Kulturen kennenzulernen und all die Eindrücke in meinem Reisetagebuch festzuhalten. Starten wir erst mal mit dem Namibia Trip. Und dann mal sehen, wohin es noch geht.


PS: eine Stunde von unserem Haus aus nach oben geklettert, hat man diesen wunderbaren Ausblick auf Scarborough